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The Ramsar Convention on Wetlands
World
Wetlands Day in Austria
Message
from Umweltminister
Josef Pröll

PRÖLL:
Österreich international vorbildlich beim Schutz der Feuchtgebiete
OTS0135 5 CI 0440
MLA0003 WI 01.Feb 07
Umwelt/Pröll/Feuchtgebiete/Weltfeuchtgebietstag/Flüsse
PRÖLL: Österreich
international vorbildlich beim Schutz der Feuchtgebiete
Utl.: World Wetlands
Day 2007: Feuchtgebiete fördern die Fischerei =
Wien (OTS) - Am
Weltfeuchtgebietstag wird am 2. Februar jedes Jahres auf Bedeutung, Gefährdung
und Schutz von Feuchtgebieten hingewiesen. Der Weltfeuchtgebietstag (World
Wetlands Day - WWD) steht heuer unter dem Motto: "Feuchtgebiete fördern
die Fischerei: erhalten wir sie gesund!" Zur Verbesserung der Fischökologie
an den heimischen Flüssen laufen derzeit in ganz Österreich
LIFE-Natur-Projekte. Mit Hilfe der gemeinsamen Strategie zum Erhalt unserer
Wasser- und Feuchtgebietsressourcen konnten wir die Anzahl der Ramsar-Schutzgebiete
in Österreich in den letzten zehn Jahren verdoppeln. Österreich
hat seit seinem Beitritt zur Ramsar-Konvention insgesamt 19 Ramsar-Gebiete
ausgewiesen, die inzwischen als Musterregionen für 'Wise Use' und
für die 'Erhaltung der Biodiversität' gelten, erklärte
Umweltminister Josef Pröll anlässlich des morgigen Weltfeuchtgebietstages.
Die Konvention zum
Schutz von Feuchtgebieten wurde am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt
Ramsar unterzeichnet und soll auf die Vielfalt von Flüssen, Mooren
und Seen hinweisen. Das Übereinkommen zählt zu den wichtigsten
Naturschutzabkommen und hat zur Errichtung des größten Netzwerkes
von Schutzgebieten in der ganzen Welt geführt.
Insbesondere erfolgt
heuer eine weltweite Aufforderung die Methoden des Fischfangs und die
Praxis der künstlichen Fischhaltung zu verbessern, mehr Verantwortung
beim Kauf und Konsum von Fisch zu übernehmen sowie nachhaltigen Fischfang
zu betreiben, der dem Fischbestand die Möglichkeit gibt, sich zu
erneuern.
Seit 1971 wurden
weltweit insgesamt 1636 "Ramsar-Gebiete" - international bedeutende
Moore, Seen, Flussgebiete - geschaffen. Durchschnittlich kommt alle zwei
Tage ein weiteres Ramsargebiet hinzu. Die Ramsar-Konvention trägt
wesentlich dazu bei, bis 2010 den Verlust an Biologischer Vielfalt, insbesondere
bei Binnengewässer-Ökosystemen und Feuchtgebieten, signifikant
zu reduzieren. "Die Hochwasserereignisse 2002 und 2005 haben gezeigt,
wie wichtig es ist, auch den Wasserrückhalt in der Landschaft durch
die Pflege und den Schutz unserer Feuchtlebensräume zu verbessern",
betonte Pröll.
In der österreichischen
Schutzwasserwirtschaft stehen 2007 für Projekte zur nachhaltigen
Flussraumbewirtschaftung einschließlich Hochwasserschutz voraussichtlich
rund 79 Millionen Euro aus dem Budget des Lebensministeriums zur Verfügung.
Damit kann auch der ökologische Zustand der Gewässer und Fluss-Auen
entscheidend verbessert werden.Darüber hinaus werden im heurigen
Jahr auch für vorbeugende Maßnahmen zum Schutz vor Wildbächen
mehr als 45 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Damit kann die Gewässergüte
sowie die natürliche Qualität von Bächen in den alpinen
Naturräumen in den Einzugsgebieten unserer Flüsse erhalten bzw.
verbessert werden. Allein im Rahmen des EU-Förderprogramms "LIFE-Natur"
werden im heurigen Jahr für Feuchtgebietsschutz und -management im
Rahmen von LIFE-Natur-Projekten an den Flüssen Donau, Lech, Drau,
Mur, Lafnitz, Ybbs, Johnsbach und Enns rund 25 Millionen Euro bewegt.
Diese Projekte wirken sich günstig auf die Fischpopulation aus, so
Umweltminister Pröll abschließend.
Weitere Informationen
unter www.ramsar.at und www.ramsar.org
Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1)
71100 DW 6703, DW 6823
*** OTS-ORIGINALTEXT
PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES
AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0135 2007-02-01/11:42
For
further information about World Wetlands Day or the Convention on Wetlands,
please contact the Ramsar Convention Secretariat, Rue Mauverney
28, CH-1196 Gland, Switzerland (tel +41 22 999 0170, fax +41 22 999 0169,
e-mail ).
Posted 2 February 2007, Dwight Peck, Ramsar.
 
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